Ich biete Zeugen der Urzeit, erstklassig präpariert für private und öffentliche Schausammlungen, zur wissenschaftlichen Bearbeitung, aber auch zur Dekoration oder den Wiederverkauf an. Schwerpunkte sind seit einigen Jahren Insekten, Pflanzen und Fische im Plattenkalk sowie dreidimensional erhaltene, aus Geoden herausgearbeitete, Fische. Dank meiner jahrelangen Erfahrungen und weltweiten Kontakten berate ich Sie gerne auch bei seltenen Fossilien und im Großhandel.
Inspiriert von der Präsentation unserer Ausstellung Tastsinn, reifte die Idee schöne Fossilien fix und fertig, als Wand- oder Standobjekt anzubieten. Meine Idee ist es, die Individualität und Attraktivität von echten Versteinerungen zu unterstreichen. Ich möchte aufzeigen, dass Fossilien nicht nur Sammlungsstücke sondern auch ästhetische Wohnaccessoires sind. Jedes Unikat ist in Deutschland handgefertigt.
Neben Sonderschauen auf Mineralien- und Fossilienbörsen zu unterschiedlichen Themen, wurden von uns zusammengestellte Fossilien der Santana Formation in temporären Ausstellungen rennomierter naturwissenschaftlicher Museen präsentiert. Viele Jahre zeigte ich im Dinopark der Gartenschau Kaiserslautern Fossilien und eiszeitliche Relikte im Tunnel des Lebens. Lebhaft wahrgenommen wurde die Evolution durch Anfassen von original Fossilien, in der auch für Blinde und Sehbehinderte geplanten Darbietung.
Vor etwa 115 Millionen Jahren in der Unterkreide, als sich gerade Südamerika und Afrika trennten und dabei den Südatlantik bildeten, lebten diese Fische im Nordosten von Brasilien. Heute werden die Kalkkonkretionen mit den versteinerten Fischen in bis zu 8 m Tiefe gefunden. Noch vor Jahren schlugen die Bauern vor Ort so lange auf die geschlossene Geode, bis sie sich mittig teilte und zwei Hälften den versteinerten Fisch zeigten. Inzwischen bearbeiten erfahrene Präparatoren mit Druckluftsticheln vorsichtig die Funde. Dazu wird die über dem Fossil liegende Gesteinsschicht sorgfältig entfernt und so die Substanz des Fossils freigelegt. Die so präparierten Fische erscheinen dreidimensional und wirken lebendig. Bisher sind über 20 verschiedene Arten von Fischen beschrieben.
Sehr seltenes Museumsstück – Gesamtlänge 183 cm
Perfekt erhaltener und präparierter Schlammfisch, der starb, weil er versuchte einen anderen Raubfisch, der fast so groß wie er selbst war, zu fressen. Der gefressene Cladocyclus sp. ragt noch zur Hälfte aus dem Maul des Calamopleurus sp..
Versteinerte Pflanzen mit heute vorkommenden Pflanzen kombiniert. Schon zur Zeit der Dinosaurier gab es auf der Erde eine üppige Vegetation. Neben Farnen, Koniferen und anderen Nacktsamern, entwickelten sich zu dieser Zeit die ersten Bedecktsamer, also die ersten echten Blütenpflanzen, die heute weit verbreitet sind. Die Fossilien sind aus dem Aptium (125 - 112 Millionen Jahre alt) und wurden in Brasilien gefunden. Präpariert hat sie der paläontologische Präparator Michael Schwickert aus Sulzbachtal. Die Sammlung wurde von fossils worldwide Annesuse Raquet zusammengetragen und zusammengestellt. Sie hatte auch die Idee zu der Zusammenarbeit mit der Gartenschau Kaiserslautern. Versteinerte Pflanzen umgeben von lebenden Pflanzen, vermitteln dem Betrachter in einer besonderen Leichtigkeit die Urzeit und lassen Vergleiche zu.
In 30 Schaukästen wurden 176 Stück fossile Pflanzen gezeigt. Dazu pflanzte die Gartenschau Kaiserslautern über 700 Stück rezente Pflanzen. Darunter waren auch fossil vertretenen Arten, wie die heute noch in Südamerika beheimatete Araucarie, verschiedene Magnolien- und lorbeerartige Gewächse, unterschiedliche Farne und ein riesiger Baumfarn. Orchideen und Pflanzen mit schönen Blütenständen harmonisierten mit immergrünen Bodendeckern und Solitärpflanzen.
Umgeben von der Blütenpracht waren im großen Wasserbecken der Blumenhalle versteinerte dreidimensionale Fische zu bestaunen. Sie standen für die Lebewelt im Meer der Kreidezeit. Um die Dinosaurier schwirrten die unterschiedlichsten Insekten, von denen eine kleine Auswahl, ebenfalls zu sehen war. Sie sind, wie die Pflanzen, im Plattenkalk erhalten geblieben und zeugen so ergänzend von der damaligen Insektenwelt.
Spannender Vergleich der 125 Millionen Jahre alten versteinerten Insekten und ihrer heute lebenden Verwandten. Die einzigartigen Fossilien sind im Plattenkalk erhalten. Beim Spalten der Schichtpakete werden sie entdeckt und unter dem Mikroskop nachpräpariert. Die rezenten Insekten sind in Acryl eingegossen und lassen so den Rundumblick auf das Insekt zu. Die Halterungen der Objekte sind in Deutschland aus rostfreiem Edelstahl handgearbeitet.
Schaben sind zu erkennen an dem abgeplatteten Körper mit dem großen Halsschild, der den gesamten Kopf bedeckt. Die Mundwerkzeuge sind beißend-kauend und die Antennen meist lang und fadenförmig. Sie haben sogenannte Stinkdrüsen im Hinterleib, außerdem auffällig sind die gegliederten Hinterleibsanhänge. Sehr schön bei beiden Exemplaren zu sehen.
Auf Grund meiner Jahrzehnte langen Erfahrung in der Fossilienwelt, habe ich weltweit Kontakte zu Präparatoren und Händlerkollegen. Es ist mir eine Freude mich nach den besten Fossilien umzusehen und für meine Kunden zu besorgen.
Amphibien, Reptilien, Flugsaurier sind Beispiele für äußerst seltene Funde. Neuentdeckungen faszinieren Wissenschaftler und Sammler weltweit.
Hier stelle ich in 2012/13 aus:
NYC Metro Show at the Meadowlands Exposition Center - in Fine Mineral and Gem Gallery – booth H. 355 Plaza Drive, Secaucus, New Jersey 07094, May 10.2012, Thursday (5 pm - 9 pm) Wholesale Buyers Only - May 11.2012, Friday, May 12.2012, Saturday (9 am - 7 pm) and May 13.2012, Sunday (9 am - 4 pm)) everyone welcome
Pueblo Gem & Mineral Show at the Arizona Riverpark Inn – room Palo Verde, Tucson, Arizona - February 2 to February 14, 2013
Meine Liebe zu Fossilien begann vor mehr als 30 Jahren, es begann schleichend mit der Bewunderung von Fossilien bei Freunden. Jeder Neuerwerb wurde präsentiert, erklärt und bestaunt. So lernte ich plötzlich das Leben vor Millionen von Jahren kennen, beschäftigte mich mit lateinischen Bezeichnungen, erlernte so manche Anatomie unterschiedlicher Tiere, fing an die Ästhetik zu sehen.
Es machte Spaß und das Spektrum fand kein Ende. Meine Arbeit bestand darin, Grabungen und Ausstellungen zu organisieren, Reisen zu planen, Kunden zu finden und die Kontakte zu pflegen. Wichtig war in Erfahrung zu bringen, wer welches Fossil bearbeitet, um dem Museum oder Institut das Richtige anbieten zu können. Ich reiste viel und sah viel, mein Anspruchsdenken wurde größer und ich konnte mich für immer mehr Tier- oder Pflanzengruppen begeistern.
Irgendwann reifte der Gedanken, schöne Fossilien die wissenschaftlich schon beschrieben sind und in größerer Stückzahl vorkommen, nicht in irgendwelchen Magazinen verschwinden zulassen. Ich überlegte, die Einzigartigkeit zu unterstreichen und ansprechende Objekte zu gestalten.
Auf Messen und in Sammlungen begegnen mir unendlich viele Fossilien. Über viel schaue ich flüchtig hinweg, aber einige Einzelstücke fesseln mich, ziehen mich in ihren Bann. Und schon während ich das auserkorene Fossil eingehender betrachte, ziehen Visionen vor mein geistiges Auge. Ich sehe die Details, erkenne sein Geheimnis, sehe weshalb es sich von den anderen abhebt. Diese erste Vorstellung ist aber nicht sofort das Endprodukt meiner Überlegungen, es dient mir als Basis für weitere Ideen. Ich gehe mit dem Gedanken einige Wochen umher, ohne ihn weiter zu verfolgen, und dann taucht er irgendwann massiv auf, will durchdacht werden. In dieser Phase durchspiele ich meine Idee konkreter und gehe an die Planung. Wenn das Objekt in meinem Kopf entstanden ist, lasse ich es von Harald Heinrich, umsetzen. Wir sprechen die gleiche Sprache, er versteht meine Vorstellungen, lässt sie auf sich wirken und erklärt mir dann, wie er sie umsetzen würde. Auch hier feilen wir ein bisschen nach und der Prototyp ist in unseren Köpfen.
Harald benutzt gerne Edelstahl und rostiges Eisen. Wir begannen die erste Kollektion mit der Kombination von dreidimensionalen 115 Millionen Jahre alten Fischen und 20 Millionen Jahre altem versteinertem Holz. Beides faszinierte mich schon eine Weile. Die Kombination aquatischer Wirbeltiere mit irdenem Laubbaum wurde vielbewundert. Zeitgleich schufen wir Wandhighlights mit großen Aventurinplatten, die sich perfekte als Hintergrund für die kreidezeitliche Schwimmer machten.
Dann begann ich verschiedene Fische mit außergewöhnlichen fossilen Meeresböden oder mit an Meer erinnernden Mineralien zu kombinieren. Eher spielerisch gestaltete ich "Ice-Age", einen Mammutzahn mit kristalliner Eisscholle und der große Schmelze in Silberartarbeit. Bändereisenerz gefiel mir zu einem Trilobiten, da beide außergewöhnliche Formen haben, die wunderbar harmonieren. Über eine Scheibe versteinertes Holz bewegen sich 125 Millionen Jahre alte Heuschrecken. Filigran gemaserte versteinerte Holzscheiben inspirierten mich zu meinen Lampen.
Acryl ist der neueste Träger, den ich für moderne aufgeschlossene Naturliebhaber verarbeite. Da werden versteinerte Insekten, kleinere Fische, aber auch der Kiefer eines Tapirs oder gigantische Fische einzigartig kombiniert. Mit seltenen oder individuell gefärbten Hölzern verpassen wir auch schon mal einem ansprechenden Fossil den außergewöhnlichen Rahmen.
Nicht nur dekorativ für den Wohnbereich, auch transzendent für die Wellnessoase oder der Eyecatcher für das Office. Ich will mit meinen Darstellungen die Schönheit und Ästhetik des Fossils aufzeigen, sichtbar machen für alle.
TASTSINN zeigt die Evolution und stellt damit auch die heute auf der Erde vorkommenden Lebewesen vor. Die Exponate geben Informationen durch ihre Struktur, die versteinert hervorragend zum Ertasten geeignet sind.
Blinde, aber auch Sehende können die Entwicklung der Erde begreifen, wie das Wort schon sagt, durch Anfassen verstehen. Wer kennt den Körperaufbau einer Qualle? Nach dem Besuch der Ausstellung, verbunden mit Befühlen der Ur-Qualle, ist den Besuchern dieser Aufbau bewusst. Ebenso wird es ihnen mit den anderen Tier- und Pflanzengruppen ergehen.
In unserer visuell ausgerichteten Gesellschaft ist das Wahrnehmen durch Berühren bzw. Ertasten in den Hintergrund getreten. Dreidimensional erhaltene versteinerte Fische brachten uns auf die Idee, Zeugen der Erdgeschichte erfassbar zu machen. Auch Blinde sollten die Möglichkeit haben, eine Fossilien-Ausstellung zu besuchen und etwas über unsere spannende Urgeschichte erfahren. Nicht nur Kinder haben das Bedürfnis alles anzufassen, auch Erwachsene befühlen gerne alles Neue.
Fossilien sind nicht manipulierte Zeugen der Vergangenheit. Jede Versteinerung ist der Nachweis früheren Lebens. Alle ausgestellten Exponate sind echt, sehr gut präpariert und restauriert. Diese Arbeiten sind die Leidenschaft von Michael Schwickert, der als engagierter Präparator die Muse besitzt, in Stein eingeschlossenen Zeitzeugen freizulegen.
Gezeigt werden 121 Originale, darunter ein Meteorit und vier Relikte der Steinzeit. Hier haben wir uns entschieden, die handwerklichen Fähigkeiten der frühen Menschen in den Vordergrund zu stellen. Ritzzeichnungen, die damals lebende Tiere zeigen und ein aus Stein gearbeiteter Faustkeil sind echtes Kunsthandwerk der Steinzeitmenschen.
Die Ausstellung ist systematisch aufgebaut, wir beginnen mit den Einzellern, stellen dann Schwämme und Korallen vor, gefolgt von Mollusken, Gliedertieren und Stachelhäutern. Eine große Gruppe sind die Wirbeltiere, von denen wir die Fische gesondert hervorheben. Mit den versteinerten Pflanzen, die wie die Tiere zur Vielfalt des Lebens gehören, schließt die paläontologische Führung.
Durch Wasser- und Feuerprojektionen wird auf die lebensnotwendigen Elemente aufmerksam gemacht. Luft ist allgegenwärtig und die ausgestellten Fossilien vertreten das Element Erde.
"Eine Brackwasser-Lagune im Nordosten Brasiliens, die Luft flimmert in der Hitze der Mittagssonne. In der trockenen Ufervegetation tummelt sich ein reiches Insektenleben: Schmetterlinge flattern von Blüte zu Blüte, Wespen und Raubfliegen jagen nach Beute, Singzikaden zirpen um Partner zu werben, Wanzen saugen an Pflanzenstängeln, Vogelspinnen und Skorpione stellen den zahlreichen Schaben und Heuschrecken nach, und am Boden lauern Ameisenlöwen in ihren Fangtrichtern auf unvorsichtige Ameisen. Über den Wasserflächen schwirren verschiedenste Libellenarten und im Wasser jagen deren Larven, sowie Wasserwanzen und Wasserkäfer." Eine Naturstudie aus dem letzten Brasilienurlaub? Keineswegs, denn die Libellen teilen den Luftraum mit Flugsauriern, an Land suchen Dinosaurier nach Nahrung und Westafrika ist lediglich 150 km entfernt: Denn beschrieben wird hier nicht das Brasilien von Heute, sondern zur Zeit der Unterkreide.
Eine 125 Millionen Jahre alte Eintagsfliege im Plattenkalk von Nova Olinda, Ceará, Brasilien mit schönem Flügelgeäder und Legebohrer.
Aus sehr hartem Granit-Gestein mit fossil erhaltenen Kopffüßern fertigen Künstler in Marokko Wohnaccessoires. Riesige devonische Riffe, nahe der Ortschaft Erfoud, am Rande der Sahara, liefern das Material.
Ein italienischer Künstler fertigte das Piano, den Spiegel, eine riesige Schale und andere ausgefallene Objekte, alle handgearbeitet aus fossilem Gestein mit Orthoceraten. Die Granitoberfläche ist poliert und daher glänzend schwarz.
Die Flora der Plattenkalke bietet einen einzigartigen Einblick in den Zeitabschnitt, der für die Entwicklung der frühen Blütenpflanzen sehr wichtig war. Es gibt die ersten fossilen "höheren" Blütenpflanzen. Neben Sporenpflanzen, wie Schachtelhalmen und Farnpflanzen, werden verschiedene Gruppen von Nacktsamern gefunden. Zu diesen gehören neben Nadelbäumen die Farnsamer, eine heterogene, heute gänzlich ausgestorbene Gruppe, die Palmfarne, und die ebenfalls ausgestorbenen Palmfarnartigen, typische Gewächse des Erdmittelalters. Reste von Nadelbäumen und anderen Nacktsamern zählen zu den häufigsten Pflanzenfossilien in den Santana-Schichten.
Von besonderem Interesse für Wissenschaftler sind die vollständigen Pflanzen mit Stängel, anhängenden Wurzeln, Blättern und Blüten. Viele der Pflanzen sind noch nicht beschrieben oder gerade in Arbeit Eine internationale Wissenschaftlergruppe um Paläobotaniker der Naturkundemuseen Berlin und Dresden widmen sich diesem spannenden Thema.
In einer der größten Fossilienpräparationswerkstätten Europas, im pfälzischen Sulzbachtal, werden die Fossilien aus der ungespaltenen Geode mit schlagenden Druckluftwerkzeugen herausgearbeitet. Diese Technik setzt eine sehr genaue Kenntnis über die Art des verborgenen Fossils voraus. Aus der äußeren Form der Geode lässt sich hierüber bei großer Erfahrung schon ein gewisser Anhaltspunkt über den wertvollen Inhalt gewinnen.
Zuerst wird mit einem groben Druckluftmeißel das randliche Gestein von einer Seite entfernt. Nur die Erfahrung des Präparators verhindert dabei, dass eventuell hervorstehende Skeletteile weggeschlagen werden. Nähert er sich dem eingeschlossenen Fossil, so arbeitet er sich mit einem druckluftbetriebenen Grobstichel an das Fossil heran. Nun folgt die Feinarbeit. Mit einem hochfrequenzschlagenden Feinstichel werden die Knochen und Schuppen, Stück für Stück, vom Kalk entfernt.
In einer der größten Fossilienpräparationswerkstätten Europas, im pfälzischen Sulzbachtal, werden die Fossilien aus der ungespaltenen Geode mit schlagenden Druckluftwerkzeugen herausgearbeitet. Diese Technik setzt eine sehr genaue Kenntnis über die Art des verborgenen Fossils voraus. Aus der äußeren Form der Geode lässt sich hierüber bei großer Erfahrung schon ein gewisser Anhaltspunkt über den wertvollen Inhalt gewinnen.
Zuerst wird mit einem groben Druckluftmeißel das randliche Gestein von einer Seite entfernt. Nur die Erfahrung des Präparators verhindert dabei, dass eventuell hervorstehende Skeletteile weggeschlagen werden. Nähert er sich dem eingeschlossenen Fossil, so arbeitet er sich mit einem druckluftbetriebenen Grobstichel an das Fossil heran. Nun folgt die Feinarbeit. Mit einem hochfrequenzschlagenden Feinstichel werden die Knochen und Schuppen, Stück für Stück, vom Kalk entfernt.
Die Präparationen von Michael Schwickert lassen die Fische lebend erscheinen. Köpfe und Flossen sind plastisch erhalten. Die meisterhaft hergerichteten Ausstellungsstücke geben Gelegenheit sich über die Fauna und Flora eines uralten Lebensraumes zu informieren und sich der Vergänglichkeit der Umweltbedingungen und allen Lebens auf der Erde bewusst zu werden. Versteinerungen aus unserem Haus ergänzen große Sammlungen in aller Welt.
Dieses Fachgeschäft ist Mitglied im Verband des Deutschen Mineralien- und Fossilien-Fachhandels DMF e.V. International. Wie jedes andere Geschäft wird es alle Bestimmungen für Wettbewerb, Handel und Werbung im Rahmen der gültigen Gesetze des jeweiligen Landes beachten.
Zusätzlich beachtet es freiwillig den DMF-Ehrenkodex und verpflichtet sich beim Verkauf von paläontologischen Sammlungsstücken (Fossilien)
- zur Verwendung wissenschaftlich korrekter Namen
- zu wahrheitsgemäßen Fundorts- und Altersangaben (geologische Formation)
- zu unaufgeforderter Deklaration von Ergänzungen und Veränderungen jeglicher Art,
die über die anerkannten Methoden der Präparation und Restauration hinausgehen.
Der DMF-Ehrenkodex bezieht sich auf alle geschäftlichen Tätigkeiten, also auf die Kennzeichnung von Waren in Verkaufs- und Ausstellungsräumen, auf Messen und anderen Veranstaltungen, sowie in allen Angeboten an Kunden, Preislisten, Werbeanzeigen, Katalogen, auf Lieferscheinen und Rechnungen, für Produktbeilagen und in Verkaufsgesprächen.


Seit mehr als 30 Jahren bestimmen Fossilien mein Leben. Was als Hobby Ende der 1970er begann, ist heute mein Beruf. Nach der Schulzeit machte ich eine Ausbildung zur Finanzbeamtin beim Finanzamt Frankfurt-Höchst, wo ich im Anschluss weitere drei Jahre arbeitete.
Dann wagte ich den Sprung in die Selbständigkeit und arbeite mit Michael Schwickert zusammen. Er hatte drei Jahre zuvor begonnen, Fossilien in Rheinland Pfalz zu graben und zu präparieren. Nun war ich für die Organisation und Vermarktung zuständig. Es folgten weitere Grabungen im In – und Ausland, immer auf der Suche nach besonderen Raritäten. Diese wurden in unserer eigenen Präparationswerkstatt aufbereitet und an Museen, Institute, Sammlungen und auf internationalen Fossilienbörsen verkauft. Fossilien aus unserem Haus sind in namhaften Instituten weltweit vertreten.
Im Laufe der Jahre kam die Ausarbeitung, Zusammenstellung und Vermarktung von Sammlungen, Ausstellungen sowie Kinderaktionen mit Versteinerungen zu meinem Tätigkeitsbereich hinzu. Ich bin sehr gerne in der Branche tätig, wurde zur Vorsitzenden des Händlerverbandes DMF International gewählt. Die neueste Herausforderung sind fossile Objekte, die ich entwerfe und dann in Handarbeit mit echten Fossilien in Deutschland montieren lasse.